Zentrale Anlaufstelle für administrative Anliegen, allgemeine Auskünfte, Gemeindeschreiberei.
4539 RumisbergRoute planen
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Rumisberg ist eine Gemeinde im Kanton Bern. Der Ort ist ländlich geprägt und von einer ruhigen, naturnahen Umgebung bestimmt. Die überschaubare Struktur und die gute Einbindung in die Region tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.
Kontakte in Rumisberg und im Kanton Bern.
Quellen: BFS 2025 · Höhe: Wikipedia
Zentrale Anlaufstelle für administrative Anliegen, allgemeine Auskünfte, Gemeindeschreiberei.
Steuererklärungen, Fristverlängerungen, Steuerveranlagung, Steuerrechnungen, Quellensteuer.
Terminreservation, Passbestellung, Identitätskartenbestellung, Notpassstelle, Ausweiszentrumstandorte.
Laufende Bauprojekte, Wasserbau, Gewässerunterhalt, Kantonsstrassen, Mobilitätsprojekte.
Kindergarten, Primarstufe, Schulorganisation, Tagesschule, Elterninformation.
Sozialhilfe, Sozialbehörden, Gemeindesozialhilfe, Sozialinspektion, Lastenausgleich.
Lernfahrausweis, Theorieprüfung, Fahrzeugprüfung, Fahrzeuganmeldung, Fahrzeughalterauskunft.
Geburt, Anerkennung, Eheschliessung, Partnerschaft, Namensänderung, Tod, Scheidungseintrag, Zivilstandsausweis, Familienausweis, Urkundenausstellung.
Betreibungsverfahren, Konkursverfahren, Pfändungsvollzug, Schuldensanierung, Forderungseinzug. Ostermundigen
Aufenthaltsbewilligungen, Einbürgerungen, Visa-Angelegenheiten
Handelsregistereintragungen, Firmenänderungen, Statutenänderungen, Löschung von Unternehmen, Rechtsformberatung.
Baubewilligungen, Gastgewerbebewilligungen, Polizeibewilligungen, Gemeindebeschwerden, Aufsicht über Gemeinden.
Werkhof, Brunnenmeister, Hauswartung, Gebäudeunterhalt, Gemeindebetrieb.
Sozialhilfe, Sozialbehörden, Gemeindesozialhilfe, Sozialinspektion, Lastenausgleich.
Rumisberg, ein Haufendorf am Südhang des Jura, wurde 1364 als «Rumolsberg» erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Rumold zurück und bedeutet Berg- oder Alpweide des Rumold. Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Landgrafschaft Buchsgau und zur Herrschaft Bipp; ab 1413 verwalteten Bern und Solothurn das Gebiet gemeinsam, 1463 kam es endgültig zur bernischen Landvogtei Bipp. Die Bevölkerung lebte traditionell von Landwirtschaft und Obstbau, kleine Gewerbebetriebe wie Schlosserei und Plattenleger kamen erst im 20. Jahrhundert hinzu. Trotz der Nähe zu den Zentren hat Rumisberg seinen ländlichen Charakter bewahrt.
Mehr zur Geschichte von Rumisberg auf Wikipedia
Das Dorf Rumisberg liegt auf 638 m ü. M. am Südhang der vordersten Jurakette, rund 38 Kilometer nordöstlich von Bern; das Gemeindegebiet reicht von 550 bis 1232 m. Die rund 5,2 km² grosse Gemeinde umfasst neben dem Haufendorf auch die Weiler Schoren und Weissacker-Falken. Etwa 41 % der Fläche sind bewaldet und 50 % werden landwirtschaftlich genutzt; der Rest entfällt auf Siedlungen und unproduktives Land. Mehrere kleine Bäche gliedern den Hang und entwässern Richtung Aare. Das gemässigte Klima und die reizvolle Hügellandschaft eignen sich zum Wandern und Velofahren.
Rumisberg ist ein attraktiver Wohnort für Menschen, die die Ruhe einer ländlichen Gemeinde schätzen. Das Dorfbild wird von Bauernhäusern und Einfamilienhäusern geprägt; grosse Neubauquartiere gibt es kaum. Die ländliche Umgebung und die Höhenlage bieten viel Lebensqualität, die Infrastruktur deckt die Grundbedürfnisse, und grössere Einkaufs- und Arbeitsorte sind mit Bus oder Auto erreichbar.
Rumisberg liegt abseits von Bahnlinien, ist aber durch die Buslinie 58 von Wangen an der Aare nach Farnern an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Diese verbindet das Dorf mit den Bahnhöfen in Wangen an der Aare und Wiedlisbach, wo Züge nach Olten und Solothurn verkehren. Für den motorisierten Verkehr liegt der Autobahnanschluss A1 bei Wiedlisbach rund vier Kilometer entfernt.
Die Wirtschaft von Rumisberg wird nach wie vor von Landwirtschaft, Obstbau, Vieh- und Milchwirtschaft geprägt. Daneben bestehen einige Kleingewerbe wie eine Schlosserei, eine Schreinerei, ein Plattenleger- und ein Transportunternehmen. Grössere Arbeitsplätze finden sich in den Nachbargemeinden und in den Städten entlang des Jurasüdfusses zwischen Solothurn und Olten, weshalb viele Berufstätige pendeln.
Rumisberg ist ideal für Natur- und Sportliebhaber: Wanderwege führen vom Dorf zu Aussichtspunkten wie Hällchöpfli, Ankehubel oder Schattenberg und durch die Wälder des Jurasüdhanges. Im alten Ortskern erinnern gut erhaltene Bauernhäuser und der Hans-Roth-Brunnen an die Geschichte des Dorfes. Lokale Vereine und Feste fördern das kulturelle Leben, und die ländliche Umgebung lädt das ganze Jahr über zu Wanderungen, Velotouren und Hornussen ein.
In Rumisberg werden ausgewählte Dienstleistungsangebote aus der Gemeinde und der näheren Region vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen lokal verankerte Betriebe, die alltägliche Bedürfnisse unterstützen und zur Versorgung beitragen. Die Übersicht bietet eine sachliche Orientierung.
In Rumisberg gibt es verschiedene Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Restaurants bieten eine breite Auswahl an regionalen Spezialitäten. Besucher finden in der Gemeinde Gasthäuser und weitere Unterkünfte für einen angenehmen Aufenthalt.
Rumisberg wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt und war über viele Jahrhunderte eng mit der Herrschaft Bipp und später mit dem bernischen Landgebiet verbunden. Die Gemeinde entwickelte sich als Haufendorf mit umliegenden Einzelhöfen auf einer Terrasse am Jurasüdhang. Landwirtschaft und die Nutzung der Hanglagen bestimmten die historische Entwicklung stark. Viele traditionelle Hofstrukturen sind noch heute sichtbar.
Rumisberg liegt an den Südabhängen des Juras und erstreckt sich über mehrere Höhenterassen. Die Lage bietet weite Sicht über das Mittelland und Richtung Alpen. Die Topografie ist stark gegliedert und umfasst Wälder, Weiden und steile Geländepartien. Diese geografischen Bedingungen beeinflussen Siedlung, Klima und Bewirtschaftung seit Jahrhunderten.
Rumisberg grenzt an Farnern, Wiedlisbach, Attiswil, Oberbipp und Niederbipp sowie an Matzendorf und Aedermannsdorf im Kanton Solothurn. Die Berner Nachbarn bilden mit Rumisberg einen Raum im Verwaltungskreis Oberaargau an alten Handelswegen am Jurasüdfuss. Die Nähe zu Wiedlisbach stärkt wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. Diese Vernetzung spielt bis heute eine wichtige Rolle.
Die Gemeinde folgt dem bernischen Milizsystem mit einem Gemeinderat als Exekutive. Die Gemeindeversammlung bildet das oberste Organ und ermöglicht direkte Bürgerbeteiligung. Die Verwaltung ist schlank strukturiert und auf die Bedürfnisse einer kleinen, ländlichen Gemeinde ausgerichtet. Entscheidungsprozesse sind übersichtlich und lokal verankert.
Der Übergang an Bern im Spätmittelalter führte zu einer Neuordnung der lokalen Verwaltung. In der Neuzeit veränderten agrarische Reformen und strukturelle Verbesserungen der Hangbewirtschaftung die Dorfentwicklung. Der Ausbau der Strassen und regionalen Verkehrswege stärkte später die Anbindung an den Oberaargau. Diese Wendepunkte prägen Rumisberg bis heute.
Die Wirtschaft basiert traditionell auf Landwirtschaft, insbesondere Viehzucht, Hangbewirtschaftung und Graswirtschaft. Die topografische Lage begünstigt kleinere, spezialisierte Landwirtschaftsbetriebe. Gewerbliche Strukturen sind klein, aber funktional und meist lokal orientiert. Die Wirtschaftsform ist stabil und eng mit der Landschaft verknüpft.
Zur Gemeinde Rumisberg gehört die Postleitzahl 4539 Rumisberg.
In und rund um Rumisberg engagieren sich zahlreiche regionale Vereine, Organisationen und Gemeinschaften, die das lokale Leben prägen. Ob Sport, Musik, Kultur, Natur, Gesellschaft oder Soziales: die Vereine in der Region Rumisberg schaffen Begegnungen, fördern den Zusammenhalt und bereichern das Gemeindeleben.
Ob Sie in Rumisberg wohnen, arbeiten oder die Gemeinde besucht haben, teilen Sie Ihre Erfahrungen. Was gefällt Ihnen, was ist Ihnen aufgefallen und was könnte besser sein?
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Am Stichtag 1. Juni 2025 waren in Rumisberg 8 leere Wohnungen zur Miete oder zum Kauf ausgeschrieben, das sind 2.91 % des Bestands. Wohnungssuchende haben eine vergleichsweise grosse Auswahl. Im Kanton Bern lag die Leerwohnungsziffer bei 1.12 %, schweizweit bei 1.00 %. Von 2019 bis 2024 entstanden 7 neue Wohnungen. 2025 zogen 39 Personen zu und 33 weg.
Leerwohnungsziffer am 1. Juni, in Prozent aller Wohnungen
Bei 275 Wohnungen macht eine einzige leere Wohnung 0.36 Prozentpunkte aus – die Kurve springt deshalb stark.
Gezählt werden bewohnbare Wohnungen, die am Stichtag 1. Juni leer stehen und zur Dauermiete (mindestens 3 Monate) oder zum Kauf angeboten sind – auch möblierte und ganzjährig bewohnbare Ferienwohnungen. Wohnungen, die am Stichtag bewohnt oder nicht ausgeschrieben sind, zählen nicht. Die Zählung machen die Gemeinden; die Leerwohnungsziffer ist der Anteil am gesamten Wohnungsbestand des Vorjahres. Definition des BFS
Quelle: BFS, Leerwohnungszählung (Stichtag 1. Juni 2025)
Neu erstellte Wohnungen pro Jahr
Quelle: BFS, Bau- und Wohnbaustatistik 2019–2024
Projektiert – Baugesuch eingereicht
4 Projekte mit zusammen 4 Wohnungen.
Bewilligt – Baubewilligung erteilt, noch nicht begonnen
5 Projekte mit zusammen 5 Wohnungen.
Im Bau – Bauarbeiten laufen
1 Projekt mit zusammen 1 Wohnungen.
Für die Projekte auf eine Zahl klicken. Einzeln aufgeführt sind Projekte ab 3 Wohnungen.
Quelle: Eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR), Stand 07.10.2026. Neubauten nach Gebäudestatus, Umbauten nach Wohnungsstatus
Anteil der Wohnungen nach Zimmerzahl
Typische Wohnfläche: 110 m² (Median aller Wohnungen).
Quelle: BFS, Gebäude- und Wohnungsstatistik 2024; Wohnfläche: GWR
Hauptheizung der Wohngebäude
Quelle: GWR, 207 Wohngebäude, Stand 07.10.2026
Quelle: GWR, Wohngebäude nach Baujahr, Stand 07.10.2026
Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zins von 5 %, 1 % Neben- und Unterhaltskosten und der Amortisation auf zwei Drittel des Kaufpreises innert 15 Jahren. Diese Kosten sollten höchstens einen Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen.
Beispielwerte – tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein.
Mindestens 10 % Eigenmittel ohne Pensionskassengeld und Amortisation auf zwei Drittel innert 15 Jahren: Richtlinien der Schweizerischen Bankiervereinigung. Kalkulatorischer Zins und Nebenkosten: übliche Bankpraxis. Keine Finanzierungszusage.
Quellen: BFS, Leerwohnungszählung (2025) · BFS, Gebäude- und Wohnungsstatistik (2024) · BFS, Bau- und Wohnbaustatistik (2024) · BFS, Eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) (07.10.2026) · BFS, STATPOP (Bevölkerungsbilanz) (2025)
Haben Sie Ihren Wohnsitz neu in Rumisberg? Melden Sie Ihren Zuzug innerhalb von 14 Tagen über eUmzug (elektronische Umzugsmeldung) oder direkt bei der Abteilung Einwohnerdienste. Ein Zuzug aus dem Ausland muss persönlich bei der Gemeinde gemeldet werden.
Falls Sie innerhalb von Rumisberg umziehen, informieren Sie bitte die Abteilung Einwohnerdienste oder nutzen Sie den Online-Service eUmzug, um Ihre neue Adresse innerhalb von 14 Tagen zu melden. Falls Sie Unterstützung beim Umzug benötigen, finden Sie hier passende Umzugsunternehmen.
Planen Sie, Rumisberg zu verlassen? Melden Sie Ihren Wohnortswechsel innerhalb von 14 Tagen über eUmzug oder direkt bei der Abteilung Einwohnerdienste. Ein Umzug ins Ausland kann nicht online gemeldet werden – erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Gemeinde.
Bei einem Wechsel des Mieters ist die Änderung der Mieterdaten der Gemeinde mitzuteilen. Informieren Sie die zuständige Stelle rechtzeitig über den Auszug sowie den Einzug neuer Mieter.
Die Schweiz vereint eine beeindruckende Vielfalt an kantonalen Regionen – jede mit eigener Kultur, Verwaltung, Sprache und Traditionen. Diese Eigenständigkeit prägt den Charakter der einzelnen Landesteile und macht das Land einzigartig. Wählen Sie einen Kanton aus und entdecken Sie Gemeinden, Regionen und spannende Informationen zu Ihrem gewünschten Gebiet.
Die Schweiz ist in 26 Kantone und insgesamt 2’110 Gemeinden gegliedert. Gemeinden sind die wichtigste lokale Ebene – hier werden viele Aufgaben des Alltags organisiert, von Einwohnerdiensten über Schulen bis zu lokalen Infrastrukturen.
Die Anzahl der Gemeinden bleibt nicht konstant: Durch laufende Gemeindefusionen verändert sich die Gemeindelandschaft regelmässig. Dabei schliessen sich zwei oder mehr Gemeinden zusammen und treten künftig als eine neue Gemeinde auf. So entstehen über die Jahre weniger, dafür oft grössere Verwaltungseinheiten.