Zentrale Anlaufstelle für administrative Anliegen und allgemeine Auskünfte.
5425 SchneisingenRoute planen
Öffnungszeiten
- Mo
- 08.30–11.30, 14.00–18.00
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Schneisingen ist eine ländlich geprägte Gemeinde im Kanton AG mit dörflichen Strukturen und ruhigem Umfeld. Die Streusiedlung, landwirtschaftliche Prägung und eine gute regionale Einbindung prägen den Alltag und sorgen für eine hohe Lebensqualität.
Kontakte in Schneisingen und im Kanton Aargau.
Quellen: BFS 2025 · Höhe: Wikipedia
Zentrale Anlaufstelle für administrative Anliegen und allgemeine Auskünfte.
Steuererklärungen, Steuerberatung, Auskünfte zu Steuerrechnungen.
Passbestellung, Kombiangebot Pass und Identitätskarte, provisorischer Pass, Heimatort-Klammerzusatz, biometrische Identitätskarte.
Baubewilligungsverfahren, Baukontrollen.
Schulsozialarbeit, Hausaufgabenhilfe, Tagesstrukturen, Musikschule, Spielgruppe.
Abfallentsorgung, Winterdienst, Unterhalt öffentlicher Anlagen.
Gesundheitswesen, Sozialwesen, Verbraucherschutz, Militär, Bevölkerungsschutz.
Lernfahrausweis, Führerausweise, Führerprüfung, Fahrzeuge, Verkehrssteuer.
Geburt anmelden, Anerkennung beurkunden, Eheschliessung vorbereiten, Partnerschaft eintragen, Todesfall melden.
Konkursverfahren, Nachlassliquidationen, Organisationsmängelverfahren, Rechtshilfe, Schuldbetreibung.
Einreise, Aufenthalt, Ausreise, Einbürgerung, Integration.
Firmensuche, Handelsregisterauszüge, Statuten, Registerakten, Unternehmensfragen.
Zentrale Koordination der kantonalen Direktionen und allgemeine Auskünfte.
An- und Abmeldungen, Ausweiserstellung, Adressänderungen, Wohnsitzbestätigungen.
Passbestellung, Kombiangebot Pass und Identitätskarte, provisorischer Pass, Heimatort-Klammerzusatz, biometrische Identitätskarte.
Raumplanung, Mobilität, Energie, Klimawandel, Umwelt.
Schulaufsicht, Schulorganisation, Schulentwicklung, Schulpsychologie, Kinder- und Jugendförderung.
Finanzpolitik, Steuerpolitik, Personalwesen, Immobilienmanagement, Statistik.
Raumplanung, Mobilität, Energie, Klimawandel, Umwelt.
Funde belegen, dass die Gegend bereits in der Römerzeit besiedelt war. Sneisanc wurde 1113 erstmals urkundlich erwähnt, als die Edlen von Waldhausen dem Kloster St. Blasien Besitz schenkten. Der Ortsname geht auf das althochdeutsche Sneisunwang («Abhang bei der Schneise») zurück. Die niedere Gerichtsbarkeit lag zunächst beim Kloster, während die Grafen von Kyburg und ab 1273 die Habsburger die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen 1415 gehörte Schneisingen zum Amt Ehrendingen der Grafschaft Baden. 1681 verpfändete das Kloster St. Blasien die niedere Gerichtsbarkeit an die Familie Schnorf. Vier grosse Brände in den 1770er- und 1780er-Jahren prägten das Dorf. Mit der Helvetischen Republik 1798 kam Schneisingen kurzzeitig zum Kanton Baden und seit 1803 zum Kanton Aargau. Im Bowald nördlich von Oberschneisingen entstand um 1800 ein Alpenrosengarten, der seit 1874 unter Naturschutz steht und dem Dorf den Beinamen «Alpenrosendorf» verleiht. Die Eröffnung der Wehntalbahn 1891 und die anschliessende Industrialisierung förderten das Bevölkerungswachstum, doch Schneisingen bewahrte seinen ländlichen Charakter.
Schneisingen liegt im Bezirk Zurzach in einem rund zwei Kilometer langen Seitental der Surb, im Übergang zwischen Tafeljura und Mittelland. Die locker zusammengewachsenen Ortsteile Hüniken (445 m ü. M.), Unterschneisingen (460 m), Mittelschneisingen (493 m) und Oberschneisingen (531 m) geben dem Dorf den Charakter einer Streusiedlung; der Weiler Widen (475 m) liegt abseits an der Grenze zu Lengnau. Westlich erstrecken sich der sanfte Abhang der Egg (600 m) und die Hochebene des Bowalds (607 m), östlich steigt das Gelände steiler zum Schüliberg (596 m). Im Bowald wächst ein seit 1874 geschützter Alpenrosenbestand, im Tafeljura einmalig – daher der Übername Alpenrosendorf. Von den 826 Hektaren sind rund 348 bewaldet und 85 überbaut.
Mehr zur Geschichte von Schneisingen auf Wikipedia
Schneisingen ist ein begehrter Wohnort für alle, die die ländliche Ruhe schätzen und gleichzeitig die Nähe zu Baden, Döttingen und Zürich nutzen wollen. Die Gemeinde verfügt über historische Bauernhäuser, gepflegte Einfamilienhäuser und zeitgemässe Neubauprojekte. Die Bevölkerung ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen, doch der dörfliche Charakter blieb erhalten. Dank moderner Infrastruktur, guter Grundversorgung, Naherholungsgebieten und aktiver Dorfgemeinschaft fühlen sich Familien, Pendlerinnen und Ruhesuchende hier wohl.
Die Postauto-Linie 354 verbindet Schneisingen mit Baden und Kaiserstuhl und bietet Anschlüsse an die Bahnlinien nach Zürich und zum Hochrhein.cher S‑Bahn liegt an der Gemeindegrenze; von dort verkehren Züge Richtung Zürich. Postauto-Linien verbinden Schneisingen mit Baden, Döttingen, Endingen und Kaiserstuhl und bieten Anschlüsse an die Bahnlinien nach Zürich und zum Hochrhein. Für Autofahrende sind die Autobahnanschlüsse der A1 und A3 in kurzer Zeit erreichbar.
Die Gemeinde bietet laut Statistik rund 380 Arbeitsplätze, wovon etwa 17 % in der Landwirtschaft, 24 % im Industrie- und Gewerbesektor und 59 % im Dienstleistungsbereich angesiedelt sind. Neben bäuerlichen Familienbetrieben sind Handwerks‑ und Dienstleistungsbetriebe wichtige Arbeitgeber. Viele Erwerbstätige pendeln in die wirtschaftlichen Zentren Baden, Döttingen oder in die Agglomeration Zürich, während lokale Betriebe zur wirtschaftlichen Vielfalt beitragen und Arbeitsplätze im Dorf sichern.
Schneisingen und seine Umgebung bieten vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Wander‑ und Velowege führen durch das Bowald‑Hochplateau, über die Egg und entlang des Surbtals; der Alpenrosengarten im Bowald steht im Frühsommer in voller Blüte und ist Zentrum des jährlich gefeierten Alpenrosenfests. Historische Gebäude wie das alte Schlössli beim Leuen, die Pfarrkirche und gut erhaltene Bauernhäuser erinnern an die Geschichte des Dorfes. In der Region locken das Aargauische Weinbaumuseum in Tegerfelden, das Museum für Feuerwehr, Handwerk und Landwirtschaft in Endingen und das Baumaschinenmuseum Ebianum in Fisibach. Dorffeste, Märkte und kulturelle Veranstaltungen sorgen das ganze Jahr über für zusätzliche Abwechslung.
In Schneisingen sind ausgewählte Anbieter aus der Gemeinde und der näheren Region erfasst, die Angebote für Alltag, Gewerbe und Gemeinschaft bereitstellen. Die Übersicht bietet eine sachliche Orientierung zu vorhandenen Dienstleistungen und erleichtert die Nutzung lokaler Angebote im direkten Umfeld.
In Schneisingen gibt es verschiedene Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Restaurants bieten eine Auswahl an regionalen Spezialitäten und gutbürgerlicher Küche. Besucher finden in der Gemeinde gemütliche Gasthäuser, Pensionen und weitere Unterkünfte für einen angenehmen Aufenthalt.
Schneisingen wurde bereits im Mittelalter schriftlich erwähnt und war lange ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf im Surbtal. Die Entwicklung wurde stark durch lokale Hofstrukturen und die Nähe zu historischen Verkehrswegen beeinflusst. Viele traditionelle Elemente sind in der Dorfstruktur bis heute sichtbar.
Die Gemeinde liegt in einem Seitental der Surb, umgeben von bewaldeten Hügeln und offenen Talflächen. Diese geschützte Lage schafft ein ausgeglichenes lokales Klima und prägt die landwirtschaftliche Nutzung. Das Landschaftsbild ist durch die Mischung aus Wald, Wiesen und Siedlungsflächen klar charakterisiert.
Schneisingen grenzt an Lengnau, Siglistorf, Niederweningen, Ehrendingen und Zurzach. Diese Lage bildet eine Nahtstelle zwischen dem Aargau und der Zürcher Region. Die Nachbarschaften sind historisch gewachsen und prägen die regionale Zusammenarbeit.
Das Surbtal war über Jahrhunderte ein bedeutender Kultur- und Handelsraum mit engen Verflechtungen zwischen seinen Dörfern. Die geografische Ausrichtung des Tals beeinflusste Siedlungsentwicklung, Landwirtschaft und Wegeführung. Schneisingen profitierte von dieser Lage als verbindender Ort zwischen den Talorten.
Schneisingen folgt der klassischen Aargauer Struktur mit Gemeindeversammlung, Gemeinderat und Verwaltungsbereichen. Die Gemeindeversammlung trifft grundlegende Entscheidungen und stellt das zentrale Organ der lokalen Demokratie dar. Der Gemeinderat führt die laufenden Geschäfte und sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse.
Traditionell dominiert die Landwirtschaft, ergänzt durch kleinere Gewerbebetriebe und Dienstleister. Die Nähe zur Zürcher Agglomeration beeinflusst die wirtschaftliche Ausrichtung und schafft stabile Arbeits- und Pendlerverbindungen. Die Wirtschaftsstruktur ist breit und langfristig ausgerichtet.
Das Ortsbild ist geprägt von traditionellen Bauernhäusern, einem klar strukturierten Dorfkern und ortstypischen Gebäuden. Viele historische Bauten wurden erhalten und verleihen dem Dorf einen erkennbaren regionalen Charakter. Moderne Wohnbauten fügen sich meist in die bestehenden Strukturen ein.
Frühe Wege verbanden das Surbtal mit dem unteren Aaretal und mit Zürich. Diese Verbindungen beeinflussten Handel, Mobilität und die Ausrichtung der Siedlung. Viele der heutigen Verkehrsachsen orientieren sich an historischen Routen.
Zur Gemeinde Schneisingen gehört die Postleitzahl 5425 Schneisingen.
In und rund um Schneisingen engagieren sich zahlreiche regionale Vereine, Organisationen und Gemeinschaften, die das lokale Leben prägen. Ob Sport, Musik, Kultur, Natur, Gesellschaft oder Soziales – die Vereine in der Region Schneisingen schaffen Begegnungen, fördern den Zusammenhalt und bereichern das Gemeindeleben.
Ob Sie in Schneisingen wohnen, arbeiten oder die Gemeinde besucht haben, teilen Sie Ihre Erfahrungen. Was gefällt Ihnen, was ist Ihnen aufgefallen und was könnte besser sein?
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Am Stichtag 1. Juni 2025 waren in Schneisingen 2 leere Wohnungen zur Miete oder zum Kauf ausgeschrieben, das sind 0.27 % des Bestands. Der Wohnungsmarkt ist sehr knapp. Im Kanton Aargau lag die Leerwohnungsziffer bei 1.18 %, schweizweit bei 1.00 %. Von 2019 bis 2024 entstanden 15 neue Wohnungen. 2025 zogen 86 Personen zu und 101 weg.
Leerwohnungsziffer am 1. Juni, in Prozent aller Wohnungen
Bei 748 Wohnungen macht eine einzige leere Wohnung 0.13 Prozentpunkte aus – die Kurve springt deshalb stark.
Gezählt werden bewohnbare Wohnungen, die am Stichtag 1. Juni leer stehen und zur Dauermiete (mindestens 3 Monate) oder zum Kauf angeboten sind – auch möblierte und ganzjährig bewohnbare Ferienwohnungen. Wohnungen, die am Stichtag bewohnt oder nicht ausgeschrieben sind, zählen nicht. Die Zählung machen die Gemeinden; die Leerwohnungsziffer ist der Anteil am gesamten Wohnungsbestand des Vorjahres. Definition des BFS
Neu erstellte Wohnungen pro Jahr
Projektiert – Baugesuch eingereicht
1 Projekt mit zusammen 1 Wohnungen.
Bewilligt – Baubewilligung erteilt, noch nicht begonnen
4 Projekte mit zusammen 5 Wohnungen.
Im Bau – Bauarbeiten laufen
Für die Projekte auf eine Zahl klicken. Einzeln aufgeführt sind Projekte ab 3 Wohnungen.
Anteil der Wohnungen nach Zimmerzahl
Typische Wohnfläche: 120 m² (Median aller Wohnungen).
Hauptheizung der Wohngebäude
Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zins von 5 %, 1 % Neben- und Unterhaltskosten und der Amortisation auf zwei Drittel des Kaufpreises innert 15 Jahren. Diese Kosten sollten höchstens einen Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen.
Beispielwerte – tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein.
Vereinfachte Rechnung nach üblicher Bankpraxis – keine Finanzierungszusage.
Datensätze: BFS, Leerwohnungszählung (2025) · BFS, Gebäude- und Wohnungsstatistik (2024) · BFS, Bau- und Wohnbaustatistik (2024) · BFS, Eidg. Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) (07.10.2026) · BFS, STATPOP (Bevölkerungsbilanz) (2025)
Haben Sie Ihren Wohnsitz neu in Schneisingen? Melden Sie Ihren Zuzug innerhalb von 14 Tagen online über eUmzug oder direkt bei der Abteilung Einwohnerdienste. Ein Zuzug aus dem Ausland muss persönlich bei der Gemeinde gemeldet werden.
Falls Sie innerhalb von Schneisingen umziehen, informieren Sie bitte die Abteilung Einwohnerdienste fristgerecht über Ihre neue Adresse. Falls Sie Unterstützung beim eUmzug benötigen, finden Sie hier passende Umzugsunternehmen.
Planen Sie, Schneisingen zu verlassen? Melden Sie Ihren Wohnortswechsel innerhalb von 14 Tagen der Abteilung Einwohnerdienste. Ein eUmzug ins Ausland kann nicht online gemeldet werden – erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Gemeinde.
Bei einem Wechsel des Mieters ist die Änderung der Mieterdaten der Gemeinde mitzuteilen. Informieren Sie die zuständige Stelle rechtzeitig über den Auszug sowie den Einzug neuer Mieter.
Die Schweiz vereint eine beeindruckende Vielfalt an kantonalen Regionen – jede mit eigener Kultur, Verwaltung, Sprache und Traditionen. Diese Eigenständigkeit prägt den Charakter der einzelnen Landesteile und macht das Land einzigartig. Wählen Sie einen Kanton aus und entdecken Sie Gemeinden, Regionen und spannende Informationen zu Ihrem gewünschten Gebiet.
Die Schweiz ist in 26 Kantone und insgesamt 2’110 Gemeinden gegliedert. Gemeinden sind die wichtigste lokale Ebene – hier werden viele Aufgaben des Alltags organisiert, von Einwohnerdiensten über Schulen bis zu lokalen Infrastrukturen.
Die Anzahl der Gemeinden bleibt nicht konstant: Durch laufende Gemeindefusionen verändert sich die Gemeindelandschaft regelmässig. Dabei schliessen sich zwei oder mehr Gemeinden zusammen und treten künftig als eine neue Gemeinde auf. So entstehen über die Jahre weniger, dafür oft grössere Verwaltungseinheiten.